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Freitag, 30. Mai 2008

Sweet memories

Mein Freund Duy aus Montreal hat kürzlich dieses Bild ins Netz gestellt. Da kommen doch gleich die schönen Erinnerungen an den kalten Winter in eisig Montreal zurück. Heisse, weisse Schokolade im Starbucks...hm...yummieh!
Na ja, das Foto ist nicht so hammer gut getroffen. Bin gerade aus Vancouver zurück und noch müde von der langen Busfahrt...Gee - 1 Monat (also fast 2 Monate) mit dem Bus quer durch Canada und USA - nächstes Mal nehm ich defenitiv den Flieger ;-)
Aber schlussendlich wars ja gar nicht so schlimm. Das Busfahren war noch cool, da man viele interessante Menschen kennen lernt. Da es aber mitten im Winter war, hab ich von der Landschaft nicht so viel gesehen, wie ich mir erhofft hatte. Waren ja auch nur immer 8h Licht pro Tag. Trotzdem, eine tolle Erfahrung.
So long
Livi

Samstag, 22. Dezember 2007

Sleepless in Seattle

Meine Zeit in Seattle ist auch schon fast wieder um. Heute geht es weiter nach Vancouver. Aber erstmals wird anständig gefrüstückt (ist hier im Hostel inkl.) und dann geht's noch ein bisschen downtown windowshopping (Schaufänschterle).
Gestern hatte ich einen tollen Tag in Seattle. Bin früh aufgestanden und nach dem Frühstück in der Stadt herumgeschlendert. Dann hab ich einen Anruf aus der Schweiz bekommen. Ui, hatte ich Freude. Und ja, für alle: Meinem Hintern geht es gut, auch nach 45/46 Stunden Bus.
Danach gings ins ScienceFiction Museum. Ich weiss nicht genau, was das mit den Seattlern ist, aber die scheinen hier ein Flair für SciFi zu haben. Sympatisch ;-). Der Turm, den ihr alle aus Schlaflos in Seattle kennt, heisst übrigens Space Needle (Weltall Nadel). Ich habe viele viele Fotos geschossen, bin aber nicht hochgegangen. Dann hab ich noch mein Busticket für heute abgeholt. Nicht, dass es wieder heisst, sie wären ausgebucht...

Als ich zurück ins Hostel kam, weil ich ein wichtiges Frauenutensil vergessen hatte, bin ich meiner Bettnachbarin Jemima aus Australien über den Weg gelaufen. Sie wollte mit der Fähre auf eine der Peninsula rüber und fragte, ob ich mit möchte. Ich hab mich hier angeschlossen. Die Fahrt hat sich total gelohnt. Herrliche Aussicht auf die Stadt (billiger als der Turm wars auch). Drüben haben wir dann in einem echten Western BBQ Haus zu Abend gegessen. Ich hatte geräucherten Lachs. Hmmmmmmmmmm, fantastisch. Ein echtes Insider Restaurant ;-). Zurück in der Stadt liefen wir dann ein bisschen umher und machten diverse Fotos (Jemima ist ein Fotofreak und hatte ein Tripod dabei, was sie mich auch gebrauchen lies - siehe schöns Foto von SpaceNeedle).
Bis wir dann im Hostel zurück waren, wars auch schon Mitternacht.
So long und schon Mal zum Voraus frohe Festtage und schöne Weihnachten an euch alle...
Olivia

Schlaflos in Seattle

Hi Leute,
Hier sind die Fotos von Seattle. Kommentar und Zusammenfassung folgen noch.
Seattle

So long
Livi

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Eine Busfahrt, die ist lusting, eine Busfahrt, die ist schön...

...eine Busfahrt, die gibt Stoff für meinen Blog: Ein Höllentrip.
46 Stunden im Bus und angefangen hat alles in Chicago, wo man mich ja zuerst gar nicht in den Bus lassen wollte.
Also, ich ging zum Schalter - wie es auf meinem Pass beschrieben ist - und wollte ein Ticket nach Seattle lösen. Da fragt die Lady mich, ob es für den Mittwochmorgen Bus 6 Uhr ist. Nein, es sollte für den Dienstagabendbus 9.15 sein. Der sei aber bereits ausgebucht meinte sie und gab mir das Ticket für den 6Uhr Bus, der übrigens so ganz nebenbei über Denver fuhr und 13 Stunden länger dauerte. Dafür hätte man nur einmal umsteigen müssen. Aber ich wollte unbedingt auf den 9.15Uhr Bus und blieb vorerst am Busbahnhof zum Schauen, ob es nicht doch ne Lösung gibt.
Als die Leute für den Bus aufgerufen wurde, habe ich mich zum Chauffeur nach vorne gedrückt und wollte ihn fragen, ob er nicht ein Plätzchen für mich hätte, ich würde notfalls auch auf der Treppe sitzen oder auf seinem Schoss. Hauptsache ich käme nach Minneapolis, wo ich dann umsteigen sollte. Zum Fragen kam ich aber gar nicht, denn er fragte zuerst, wo ich hin wolle. Nachdem ich ihm antwortete Seattle, meinte er, ich solle einsteigen. Also hab ich dem Kontrolleur meinen Discoverypass gezeigt (ohne das Ticket von der Schalterlady) und bin eingestiegen - mit einem sehr sehr flaumigen Gefühl im Bauch, jemandens Sitz gestohlen zu haben. Später hab ich dann herausgefunden, dass man eine zweiten Bus organisiert hat, der halb leer fuhr - ich war im vollen Bus - also hab ich niemandem den Sitz weggenommen.
In Minneapolis waren die Leute dann netter und gaben mir ein Ticket nach Seattle. Meine Koffer konnte ich auch aufgeben. Leider war auch dieser Bus hagelvoll und halbwegs durch war plötzlich der Motor überhitzt und der Chauffeur konnte die Heizung nicht mehr runterdrehen. Es war wie in der Sauna...Er öffnete dann die Dachfenster aber das half auch nichts. Ich bekam fast keine Luft mehr und mit schlafen war wegen der Hitze auch nichts.
In Billings durften wir zum Glück umsteigen (waren ja nur so 8h Sauna). Der neue Bus war kalt - richtig angenehm nach der Sauna. Der Busfahrer meinte ja von der Hölle in den Eisschrank. Auch der Bus war bis auf den letzten Sitz besetzt. Etwa sechs Stunden vor Seattle stiegen allerdings alle aus und da der Bus gut eine Stunde Verspätung hatte, waren die Leute, die dort einsteigen sollten bereits mit einem anderen Bus vor uns losgefahren. Wir waren nicht mal mehr 20 Personen im Bus. Das war sooooo schön. Doch 50 Meilen vor Seattle blieben wir im Schneesturm stecken und unser Busfahrer musste Ketten montieren, damit wir überhaupt weiterkamen.
Vor einer Stunde bin ich dann hier angekommen und direkt ins Hostel gegangen. Jetzt bin ich frisch geduscht und ready, die Stadt zu erkunden.
Das war auf jedenfall eine Busfahrt mit Hürden. Aber ich hab interessante Leute kennengelernt, etwas für die Prüfung im Februar gelernt und etwas gelesen. Da es die meiste Zeit dunkel war, hab ich nicht viel von der Landschaft gesehen. Aber die Rockymountains hab ich gesehen.
So long und bis bald
Livi

Dienstag, 18. Dezember 2007

Montag, 17. Dezember 2007

Chicago Update

Seit Freitag hat sich ziehmlich viel getan. Ich bin jetzt vier Tage in Chicago und bin immer noch fasziniert von dieser riesen Metropole. Ich habe viele Museen besucht und mein Wissen auf Hochglanz gebracht. Kulinarisch hab ich etwas über die Schwelle geschlagen und ein bisschen viel Geld ausgegeben (sieht man auch an meinem Bäuchlein, dass in Montreal etwas geschrumpft ist und nun mit diesen vielen feinen leckereien wieder grösser geworden ist - zurück in der CH wird dann abgespeckt). Dafür habe ich mich beim Einkaufen zurückgehalten - im Koffer gibts eh kein Platz mehr für neue Sachen ;-). Clubs habe ich leider keinen besucht, aber ich habe mir sagen lassen, dass Chicago zum Ausgehen der Hammer ist. Heute war ich in einer Bar, aber ansonsten hab ich mich voll und ganz aufs Touristsein eingestellt und mich schön brav zurück gehalten.
Mein Gastgeber hat sich das Wochenende viel Mühe gegeben, obwohl er mit ner Erkältung die ganze Zeit im Bett lag. Auch sein Mitbewohner ist nett und angenehm.
Morgenabend geht es dann weiter Richtung Seattle. Das wir eine zweitägige Busfahrt. Yippieh!!!
So long und bis bald
Olivia
PS morgen lad ich dann noch neue Fotos hoch ;-)

Freitag, 14. Dezember 2007

Chicago - besser als New York - die Megacity - hier gefällt es mir!!!

Nach einer ellenlangen Busfahrt mit ner netten Gesprächspartnerin aus Mexico und einem schrägen Grenzübergangsstop (die Grenzpolizei war ziemlich unfreundlich und laaaaaaaangsam) bin ich heute früh um 6Uhr in Chicago angekommen. Hab mich dann gleich als erstes bei meinem Freund, Joe, schlafen gelegt. Joe wohnt mitten in der Stadt in RiverCity. Tolle Location, aber bestimmt wahnsinnig teuer, weshalb er wohl auch ihm Wohnzimmer haust und sein Zimmer mit ner Japanischen Papierwand abgetrennt ist. Seinen Mitbewohner hab ich noch nicht kennengelernt. Soll aber ein Brite sein.
Chicago

Gegen neun Uhr bin ich dann wiederaufgestanden und wir gingen Brunchen. Die City Tour war auch gleich inkl. und teure Trüffelschokolade mit Curry-, Speck- und Champagnergeschmack haben wir uns unterwegs auch noch gegönnt. Hmmmmm - lecker!
Chicago ist wirklich toll. Gefällt mir persönlich sogar noch besser als New York. Die Architektur ist einmalig - wusstet ihr, dass Chicago der Geburtsort von Wolkenkratzern ist? Kulinarisch ist Chicago total der Hammer und die beste Schokolade gibts hier auch (an jeder Ecke gibts einen Schokoladenladen und ne Schokofabrik gibts hier ebenfalls) - leider sprengt das auf die Dauer das Portemonnai und lässt die Pickel im Gesicht spriessen...
Morgen soll es schneien. Gute Zeit zum Museen besichtigen.
Stay tuned to hear more about one of the greatest megacities in the world.
So long
Livi
P.S. Die ersten Pix sind schon mal online...weitere folgen noch...

Montag, 19. November 2007

Impressionen von Burlington

Hier wie versprochen die Pix:
Burlington, Vermont

Nicht nur die Kanadier...

...Ich muss meine Aussage von letztens revidieren. Es sind nicht nur die Kanadier, die spinnen, scheinbar ist ganz Nordamerika bereits seit Ende Oktober vom Weihnachtsvirus infiziert. Ich war nämlich gestern in Burlington, Vermont. Eine nette kleine Stadt am Lake Champlain. Hui, dort würde es mir also auch gefallen. Jedenfalls haben die in ihrer Einkaufsmeile bereits Weihnachts Jingles gespielt und die Schaufenster sind auch bereits weihnachtlich dekoriert (genau wie hier in Montreal).



Ich war da ganz alleine in Burlington. Habe meinen neuen Discovery Pass mit Greyhound ausprobiert, zum schauen, ob ich in der Lage bin alleine zu reisen. War wunderbar. Ich hab mich mit dem Selbstauslöser fotografiert, bin herum spatziert, hab ein bisschen Windowshopping betrieben und mich mit nem einheimischen Jacuzzi-Verkäufer unterhalten sowie viel gelsen, um ein bisschen Uniarbeit aufzuholen. Auch das Reisen im Bus ging super glatt, obwohl mich ja verschiedenste Leute gewarnt haben und fragten, weshalb ich nicht den Zug nehmen (wenn ich gewusst hätte, dass es den Discovery Pass auch für den Zug gibt, hätte ich das doch gemacht....lol).
Die Fotos werd ich euch natürlich auch bald Online stellen (oben schon mal ein Vorgeschmack). Wahrscheinlich noch heute Abend (Ostküstenzeit).
So long
Livi

Dienstag, 30. Oktober 2007

Midterm 2

Nachdem ich gestern Morgen um 0600h nach Hause gekommen bin, musste ich erstmal auf die Prüfung lernen, die ich am selben Tag um 1145h hatte. Dank meiner Freundin, Gaëlle, lief die Prüfung super gut und ich glaube, es könnte sogar ein A drin liegen. Aber mal abwarten, denn ihr wisst ja, erstens kommts anders, zweitens als man denkt.
Diese Woche ist jedoch noch nicht fertig. Heute wäre eigentlich Halloweenparty angesagt, aber ich muss morgen noch Hausaufgaben abgeben, ja hier werden auch die Hausaufgaben benotet, und dann noch ein Project Proposal einhändigen. Deshalb nichts mit Party in dieser Woche. Am Donnerstag muss ich ausserdem zwei Arbeiten an je 1000-1200 Wörter abgeben. Na ja, deswegen bin ich ja in erster Linie hier oder? Und für die unter euch, die sich gefragt haben, ob ich überhaupt studiere, hier ist die Antwort: Ja, und das viele Reisen macht es nicht leicht!!! hihi!
Mein Freund, Ye, fährt am Donnerstag nach der Vorlesung nach NewYorkCity. Ich könnte mitgehen, aber ich glaub das wird dann doch zu viel. Oder was denkt ihr? Ich war ja schon mal in NYC, ich glaub ich lass es lieber bleiben - so viel herumreisen geht ja auch mal ans Geld. Mich hat aber leider das Reisefieber gepackt und es ist verdammt schwierig, dies zu heilen und nein zu sagen...
Also Freunde, mein heutiger Rat an euch: Reist, wenn ihr könnt!
So long
Livi

Washington Bilder

Die WashingtonDC Bilder sind nun auch Online. Viel Spass beim angucken - sobald meine Freunde ihre Fotos hochgeladen haben, werde ich noch weitere hinzufügen. Gückt also am besten in ein paar Tagen nochmals rein!
So long
Livi

D.C. - II

Nach dem Essen gingen die einen noch aus, aber ich machte mich mit dem Rest der Gruppe auf, um zurück ins Youth Hostel zu gehen. Allerdings wollte ich zusammen mit James noch in nem Liquorstore ein wenig Booze einkaufen, aber es war bereits kurz vor elf, so das alles bereits geschlossen hatte. Wir versuchten unser Glück in einer Bar, doch James ist in Amerika noch minderjährig, weshalb er nichts bekommen hat. Wir gingen dann eben zurück ins Hostel.
Am nächsten Morgen standen Aurelien, Claire und ich ganz früh auf und gingen als erste Frühstücken, damit wir möglichst zeitig beim Capitol ankamen. Die Schlange dort hielt sich noch im Zaun, doch die Lady gab uns eine Liste, was alles draussen bleiben muss. Also suchten wir ein Plätzchen für unser Essen und mein Schweizer Armee Messer. Nach langem herumwandern wurden wir schliesslich fündig: die Polizei, dein Freund und Helfer. Officer Williams hielt ein Auge auf unsere Sachen, während wir sein Regierungsgebäude begutachteten. Am Ende gab er uns noch touristische Tips und posierte für ein Bild.
An diesem Tag besuchten wir noch weitere Museen, machten ein bisschen Souvenir Shopping und gingen bis nach Georgetown raus, wo wir Limousinen und verkleidete Personen bewunderten, da ja Halloween vor der Tür steht. K.O. von so viel Sightseeing gingen wir am Abend ins Bett.
Am Sonntagmorgen waren dann wieder Gruppenanlässe angesagt. Wir besuchten das Washington Monument und danach noch Kriegsmonument. Dann spaltete sich die Gruppe auf und unser Teil machte sich auf zum Archiv, wo wir die Bill of Rights, die Constitution und noch so ein paar offizielle Dokumente bewundern konnten. Schliesslich gingen wir noch ins Luftfahrtsmuseum und dann war die Zeit auch schon reif, um zurück ins Hostel zu gehen und in den Bus nach Hause nach Montreal zu steigen.
So viel zur Washington Story...
So long
Liv

D.C. - I

Hier nun endlich der erwartete Reisebericht:
Am Donnerstagabend um 2100h gings los. Wir fuhren von der McGill Universität los. Da der Bus halb leer war, hatte jede Person zwei Sitze zum Schlafen zur Verfügung. An der Grenze gabs dann ein kleines Problem, da wir einen Terroristen mit Pakistanipassport dabei hatten. Doch schlussendlich waren die amerikanischen Grenzwächter kooperativ und liessen auch den Pakistani mit uns reisen. Dafür kamen wir in Washington D.C. einige Minuten zu spät an. Wir trafen irgendwann kurz vor 1000h ein und mussten uns beeilen, uns schick zu machen, denn wir hatten eine Reception bei der kanadischen Botschaft.
Also, kaum kanadischen Boden verlassen, waren wir bereits wieder in Kanada. Dort erzählten uns zwei "foreign service" Leute ihren Werdegang und was ihre Arbeit alles so miteinbezieht. Ui, ich möchte auch in den foreign service. Gibts das in der CH???
Danach gings zur OAS (organisation amerikanischer Staaten oder so). Die OAS hat ne ähnliche Funktion, wie die UNO einfach im kleineren Rahmen. Dann gings weiter zur Weltbank. Dort erfuhren wir alles über den Kreditverleih an arme Länder und so.
Schliesslich gings in die Jugendherberge. Gar nicht mal so schlecht und unbequem. Etwas legerer gingen dann die meisten zusammen Abendessen. Ich folgte der einen Gruppe und landete in einem Thai Restaurant, wo ich seit langem mal wieder richtig scharf essen konnte. Ja, das fetzte!

Montag, 29. Oktober 2007

Kälteschock

Hallo Leute,
Bin eben heute Morgen zurück aus Washington D.C. gekommen und in Montreal ist es doch glatt 20°C kälter...-3° wars heute früh. YIKES! Scheint, als ob der Winter nicht nur bei euch eingebrochen ist. Irgendwie freu ich mich aber auf den Schnee und aufs Eis.
Ich bin grad ein bisschen im Prüfungsstress, weshalb ich die Bilder von D.C. erst in den nächsten Tagen hochladen werde. Ausserdem gibts dann auch noch einen Reisebericht. Hier schon Mal der Reiseplan vom vergangenen Weekend. Es war wirklich cool und die Leute waren super nett.

Itinerary:

Thursday
9:00 pm -- Depart McGill.

Friday
8:00 am – Arrive in DC, drop off bags in hostel, eat, etc.
9:30 am – Leave hostel.
10:30 – Appointment with the Canadian Embassy.
11:30 – Lunch (free time).
2:00 – Meet in front of the OAS.
2:15 – Appointment with the Organization of American States.
4:30 – Appointment with the World Bank.
6:00 – Free time but, for those interested, jazz and dinner in the sculpture gardens.

Saturday
Mostly a free day. For those that are interested, a tour of museums and city in general can be arranged with the execs for the first half of the day.

Sunday
7:30 am – Wake up.
8:30 am – Leave the hostel.
9:15 am – Go up the Washington Monument.
The rest of the day is free time until we leave.
8:00 pm – Depart DC.

Monday
6:00 am -- Arrive back at McGill.

Natürlich gabs zwischendurch Verspätungen und Umstrukturierungen aber das wär so mal der Grobplan gewesen.
So long
Livi

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Wenn der Winter kommt...

...fährt Livi gegen Süden...hehe!..Nein, aber die Montrealer machen sich für den Winter parat. Sie montieren kleine Zelte vor der Garage für ihre Autos und demontieren die Wasserhäne im Park. Das ist ganz schlau, vor allem, wenn man nicht weiss, dass die Brunnen im Park abgestellt werden, ohne Wasser Joggen geht und dann fast verdurstet. Soll ich denn aus den Pfützen trinken oder was???
Na ja, während hier alles für einen sehr sehr kalten Winter bereitgemacht wird (?), fahr ich übers Wochenende mal kurz nach Washington D.C. runter. Laut Wetterbericht ist es da sagenumwogene 10°C wärmer. Den Reisebericht erhält ihr dann, nach meiner Prüfung am Montagabend. Bis dahin müsst ihr aber ein wenig geduld haben.
Liebe Grüsse
Livi

Montag, 22. Oktober 2007

Boston - zum Fünften

Das Ende
Natürlich gings nicht lange, bis die Fragerei wieder los ging. Aber die meisten waren ja dabei und haben gesehen, was passiert ist. Wenigstens im Club. Nach dem Auschecken habe ich umgefragt, wer was tut und versucht herauszufinden, mit wem ich mit wollte. Die einen wollten Whalewatching gehen - da wäre ich gerne mit gegangen, aber ich dachte, dass kann ich auch sonst mal irgendwo machen und mir war nicht so nach Bootstour. Für etwas gibt es ja Aquarien, wo man solche Fische besichtigen kann. Schliesslich fuhr ich zusammen mit MJ, Alex (von Montreal), Ade (Bulgarien), Benjamin (Deutschland), Susan (NL) und dem Typen, dessen Name ich mir nicht merken kann, ins Zentrum.
Ade versuchte ihren Cousin zu erreichen. Als das endlich klappte, folgten wir der redline und spazierten durch die Stadt. Machten nochmals viele Bilder. Ade verliess uns nach einer Weile, um sich mit ihrem Cousin zu treffen. Der Rest von uns trennte sich im Park. Während Benjamin, Susan und der Typ shoppen gingen, chillten MJ, Alex und ich im Park am Teich. Kurz bevor wir zum Hotel zurück gingen, gingen wir aber noch beim Quincy Market vorbei, um etwas zu essen. Leider nicht genug Zeit für Clime Chowder oder wie das auch immer heisst - Suppe im Brot.
Zurück im Hotel assen MJ und ich unseren Lunch, während wir auf den Car warteten. Dann stiegen wir in den Bus. Alex (Montreal) setzte sich neben mich und wir warteten. Obwohl Pepe meinte, wer um 3pm nicht da ist, muss ein Bus Billet nach Hause lösen, fehlten noch einige Leute. Dummerweise war Pepe einer von denen, die nicht da waren. Alex (CH und Pepes Co-Organisator) hatte eine harte Zeit. Sein Kopf feuerrot. Irgendwie tat er mir leid.
Als dann Pepe und der Rest kam, entschuldigte sich Pepe, dass er und seine Freunde uns für über eine Stunde warten liessen, aber es gab scheinbar Probleme in einem Restaurant. Ich hab nicht weiter nachgehackt. War mir eigentlich auch egal, das einzige, was mich aufgeregt hat, war, dass ich Zeit gehabt hätte, für eine Clime Chowder order wie das heisst. Während der Fahrt ging ich zu Alex (CH) und gab ihm ein Nervenbrötchen, dass Mami mir geschickt hatte. Ein Stück Schokolade. Als er die CHer Schokolade sah, kam ein Lächeln zurück auf sein Gesicht. Ich machte dann gleich die Runde im Bus und hab die Schokolade verteilt - Alex (CH) fragte nach noch einem Stück.
Wir halteten für Abendessen wieder in WestLebanon. Ich hatte Lust auf einen McFlurry Oreo. Im McDo wollte Christina wissen, ob wir noch in den USA sind...da war wohl jemand müde im Bus?
An der Grenze wurde es dann noch einmal spannend. Wir stiegen alle aus und musste durch den Zoll. Dort wurde ich gefragt, ob ich mehr als 10'000$ bei mir habe. Ich musste mir ein Lachen und ein "ich wünschte, ich hätte" verkneifen und meinte "nein". Dann warteten wir draussen auf die anderen, während die Grenzpolizei den Car mit Hunden durchsuchte. Bis sie mit ner Jacke in der Hand rauskamen. Alex (Montreal) meinte, dass es seine wär. Der Grenzpolizist kam und fragte, wessen es sei. Alex sagte, es sei seine. Der Polizist bat ihn mitzukommen. Sie diskutierten etwas und fragten dann, wer neben ihm sitzt. Das war ich. Sie baten mich mitzukommen. Wir sollten alles, was uns gehört aus dem Bus nehmen. Dann mussten wir uns auf eine Bank setzen und warten. Nach einer Weile kam ein Hund und schnüffelte an uns herum. Kurz drauf meinte einer der Leute: "La fille est claire!" und ich durfte wieder gehen. Alex wurde in einen anderen Raum geführt. Es ging eine Weile, dann kamen sie raus und die Leute, die mit ihm auf dem gleichen Zimmer waren, wurden rausgerufen. Sie sollten bestätigen, dass Alex nur die eine Tasche hatte. Draussen sass Alex mit einem Grenzpolzisten und beide lachten und scherzten miteinander, also konnte es nichts Schlimmes sein. Danach kam Alex zurück und entschuldigte sich bei allen. Sie haben nichts gefunden. Der Buschauffer meinte: "Kanadier, wascht eure Sachen!!!"
Um Mitternacht bin ich dann Zuhause angekommen und wurde von Mathieu herzlich empfangen. Home sweet Home!
Liebe Grüsse aus Montreal
So long
Liv
Ps Fotos sind online!

Boston - zum Vierten

Achtung!!! Hot! Hot! Hot! (Auch dieser Post ist nix für schwache und/oder prüde Nerven)

Der Mann aus Boston
Um 22.00Uhr fuhren wir Richtung Nachtclub. Ein feiner und teuer Schuppen Downtown Boston. Einige von unserer Gruppe haben das tolle 21ste Lebensjahr leider noch nicht erreicht, wollten aber trotzdem versuchen in den Club reinzukommen. Leider vergeblich. Die Türsteher waren hart und schickten die unter 21jährigen weg. Ausserdem verlangten die Leute, obwohl wir die Tickets bereits hatten, noch 5$ mehr. Die ersten die rein wollten, haben sich dagegen aber gewehrt und bekamen schliesslich recht. Sie durften rein, ohne Extrageld zu bezahlen. Drinnen meinte einer der Deutschen zu uns, dass der Schauschpieler Ben Affleck erwartet wird, ein Fotograf hätte ihm das angeblich getrichtert. Na ja, möglich wärs ja, da Ben ja wirklich aus Boston stammt. Aber sehr unwahrscheinlich, dass er grad an dem Abend im Club auftaucht, wo wir da sind. MJ zerrte mich gleich am Anfang auf die Tanzfläche - ich konnte mich kaum wehren...
Nach einer Weile kam Pepe und meinte, wir sollen ihm folgen. Er führte uns in eine Lounge nach oben. Scheinbar war er ziehmlich wütend und hat dem Manager die Meinung getrichtert, weshalb wir einen tollen Sonderraum nur für uns alleine erhielten. Aber so ganz alleine wurde es bald wieder langweilig und nach dem zweiten Drink zerrte mich MJ wieder auf die Tanzfläche nach unten. Dort shakten wir und tanzten wir und hatten so richtig Spass. Ein paar Männer in unserer Gruppe hatten anfangs zwar ein paar Schwierigkeiten in die Gänge zu kommen, aber auch sie lockerten nach ner Weile auf und bewegten sich leicht zum Rhythmus.
MJ tanzte wie verrückt und war ganz ausser Atem. Dann musste sie zur Toilette. Ich begleitete sie nach oben, da ich auch mal kurz von der Tanzbühne weg wollte und ausserdem sehen wollte, ob meine Tasche noch oben in der Lounge lag. Sie tat es, ich dachte, ich warte bis MJ zurück kommt von der Toilette und geh dann auch noch kurz.
Als ich da so stand, leicht zum Takt der Musik wippte und wartete, wurde ich plötzlich angequatscht, von einem nicht so schlechtaussehenden Typen, der wissen wollte, was ich hier mache. Ich antwortete vielleicht etwas genervt warten. Aber der Typ gab nicht auf und wir kamen ins Gespräch. Er fragte mich, woher ich kommen, denn ich hätte einen ungewöhnlichen Akzent und er fing an etliche Länder aufzuzählen, was mir wirklich schmeichelte, denn er fing mit englischsprachigen Ländern, wie Schottland, England, Irland und so weiter an. Dann kamen die Skandinavischen Länder dran und als er herausfand, dass ich von der Schweiz bin, war er ganz überrascht, dass Englisch gar nicht meine Muttersprache ist. Er meinte, er hätte hier schon gearbeitet als Bartender und hat mir nen Drink empfohlen und mich dann auch eingeladen. Steve heisst der Gute. Wir haben uns weiterhin unterhalten, etwas getanzt und dann angefangen zu knutschen. Nun war es bereits halb zwei und am zwei schliesst in den Staaten alles. Er meint, er habe ein Auto und könne mich zum Hotel fahren. Hab dann meine Sachen aus meiner Tasche genommen und bin mit ihm nach unten gegangen, wo mir Alex und ein paar andere Jungs Zeichen gegeben haben à la: Superfang!
Ich hab MJ gesagt, dass ich meine Tasche mit ihren Sachen drin oben gelassen hab und dass sie sie doch bitte mit nach Hause nehmen sollte und das ich alles andere dabei habe. Steve und ich sind dann gegangen. Und als Gentlemen hätte er mich doch glatt direkt ins Hotel gefahren. Ich wollte aber noch nicht. Also sind wir zu ihm gefahren. Er singt und schreibt eigene Songs, spielt Gitarre und Keyboard und hat mir zwei seiner Stücke vorgespielt. Na ja, ich denke, wenn er wirklich mit Musik Erfolg haben möchte, muss er seine Stimme noch etwas trainieren. Aber irgendwie waren die Songs schön.
Auch hier überlass ich euch wieder eurer Fantasie. Denkt aber daran, dass Tante Rosa auf Besuch war ;-) und Steve ein Gentleman war.
Am nächsten Morgen hat er mich früh zum Hotel gefahren, da er nicht wollte, dass wir im Stau feststecken. Und bereits um 0700h war auf Bostons Strassen die Hölle los. Im Hotel angekommen, wollte ich nicht gleich nach oben, da ich wusste, die anderen Schlafen noch. Also ass ich zuerst Frühstück und ging noch kurz ins Internet. Dann ging ich nach oben und mein Schlüssel funktionierte nicht mehr, also musste ich klopfen. MJ öffnete und meinte, die anderen schlafen noch. Ich bin dann unter die Dusche und hab mich so leise wie möglich angezogen und mein Zeugs zusammengepackt, während die anderen langsam aufstanden.
Die Fortsetzung folgt.

Boston - zum Dritten

Eine tolle Stadt
Am Morgen danach war um 9.00 Uhr eine Sightseeing tour angesagt. Mit nem Reiseleiter, original aus Pensylvenia aber seit 20 Jahren in Boston lebend, fuhren wir mit unserem Car quer durch die Stadt. Dabei hab ich ein paar schöne Shots mit der Kamera geschossen und zwischendurch sind wir auch ausgestiegen. Boston ist wirklich eine schöne Stadt und nur zu empfehlen! Und natürlich ist auch die Universität Harvard ein Muss an Sehenswürdigem in Boston.
Nach der Tour hat uns der Bus ins Stadtzentrum gebracht, von wo aus wir die Stadt auf eigene Faust unter die Lupe nahmen. Um nicht dauernd mit den selben Leuten herumzuhängen, auch wenn die ganz nett sind, hab ich mich an Pepe, vier Franzosen, Alex (aus der franz. Schweiz) und noch einen Typen, dessen Namen ich mir nicht merken konnte, gehängt. Wir sind dann die ganze Stadt zu Fuss abgelaufen. Haben diverse Stops gemacht, im Quincy Market geshopt und Fotos von allem möglichen in allen möglichen Positionen geschossen. Meine Füsse waren mir dankbar, als wir endlich im Hotel zurück waren, am "Abendessen" und ein wenig relaxen konnten, bevors um 10.00pm los zur Party im State ging. Als sich die Mädchen in unserem Zimmer fertig machte, haben sie sich über die Typen in Boston unterhalten und meinte, es wäre schön, ein paar einheimische Typen kennenzulernen und mit denen Party zu machen. Da ich ja schon meinen Teil, zwar nicht mit nem Einheimische, abbekommen hab und ausserdem noch Tante Rosa an diesem Tag zu Besuch kam, hatte ich alles andere als Bock auf noch mehr Männer, wollte nur ausgehen, tanzen (wenn man das Herumgehopse von mir so nennen kann) und einfach eine gute Zeit haben. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Stay tuned für die Fortsetzung.

Boston - zum Zweiten

Achtung!!!!!!! HOT! HOT! HOT! (nichts für schwache oder prüde Nerven!)

(Boston Teil 2)
Die erste Nacht und der Morgen danach
Schon bald sassen wir in dem Shuttlebus Richtung Subway Station. Dort zeigten die Einheimischen, wie geduldig sie sein können. Denn das Ticketlösen stellte sich als schwieriger als gedacht heraus. Doch am Ende schafften es alle durch die Schranke. Zum ersten Mal in meinem Leben kam ich mit EinDollarMünzen in Kontakt. Ja, stellt euch vor: Es gibt EinDollarMünzen. Ich war ganz schön überrascht und die Automaten Lady meinte, während ich die coins sorgfältig in meiner Hand auf ihre Echtheit prüfte: These are one Dollar coins! Das hat ich bis dahin auch bereits herausgefunden, aber eben, hatte die noch nie gesehen. Sie meinte, die wären ganz neu. Erst seit 2007 gedruckt und ausserdem ist den guten Münzdrucker noch ein Missgeschick passiert und die einen vermissen den Spruch In God we Trust auf ihrer Seite. So viel zum Finanzkulturellen Teil ;-)
Die Subway an sich war bereits ein Erlebnis. Anders als in Montreal waren die Züge sehr sehr sehr alt, klapperten und waren extrem laut. Aber wir kamen heil am Ziel an. Beim Ausgang standen wir dann etwas verloren rum und wunderten, wo wir hin sollten. Wir entschieden uns, einfach mal drauflos zu laufen. Nach etwa 15 Minuten teilten wir uns zum ersten Mal auf. Die einen gingen auf die Suche nach einem Einkaufsladen, um Orangensaft oder Cola zu kaufen, damit sie den Vodka, den sie im DutyFree an der Grenze gekauft haben, mischen können. Die anderen, inklusive ich, entschieden sich dafür, noch etwas rumzuschlendern und Fotos von der Skyline zu machen. Habe ich erwähnt, dass es regnete? Eine Weile später fing es an zu schütten und dem Rest meiner Gruppe verleidete es, noch länger rumzulatschen. Sie entschlossen sich, etwas zu kaufen und zurück ins Hotel zu fahren. Meiner einer wollte noch nicht zurück und blieb alleine in der Stadt. Ich hatte so richtig Lust, mich unter die Einheimischen zu mischen. Ging also in das erstbeste Pub, dass mir über den Weg lief. Eigentlich lief ich ja und das Pub stand da und wartete auf mich.
5$ kostete der Eintritt, was es aber wert war. Das Pub, das scheinbar seit 6 Jahren zum besten Irish Pub von Boston gewählt wird, hatte Lifemusik und gute Getränke. Drinnen kam ich mir zwar erst ein wenig verloren vor. Fühlte mich aber bald pudelwohl. Nach einer Weile kam ein Typ - alt und hässlich - und stellte sich neben mich. Fing an mich anzulabern. Dank meiner Ohrinfektion hab ich eh nur die Hälfte verstanden, die er mir erzählte. Er gab aber nicht auf. Fragte mich ständig dasselbe, immer und immer wieder. Von wo kommst du? Was isst du gerne? Willst du Tanzen? Nachdem ich ihm zum fünften Mal gesagt habe, dass ich von der Schweiz komme und nicht Tanzen möchte, habe ich ihm auch gleich noch gesagt, dass ich nicht einmal mit ihm sprechen möchte, sonder nur der Musik zu hören. Er meinte dann, ich solle ihm sagen, er soll die Klappe halten. Hab ich dann auch gemacht. Er ist trotzdem geblieben und nach einer Weile hat er die Klappe wieder geöffnet. Ich meinte dann, ich müsse auf die Toilette und bin gegangen. Als ich von der Toilette kam, stand ich einen Moment rum und fragte mich, ob ich zurück an meinen Platz soll, wo der komische Bostonmensch auf mich wartete, ob ich einen weiteren Drink kaufen sollte oder ob ich jetzt gehen sollte. Ein Typ der vor mir stand, machte Platz für mich und wollte mich vorbei lassen. Ich meinte, ich hätte mich noch nicht entschieden, ob ich wirklich dadurch möchte und wir sind ins Gespräch gekommen. Er war Ire, zu Besuch bei seinem Bruder, der in Boston geheiratet hat. Sah gut aus, hatte schöne blaue Augen und meinte, ich sei verrückt, da ich ganz alleine in Boston rumhänge. Als ich fragte, wieso, meinte er, es gäbe hier viele Psychopathen. Ich fragte ihn, ob er auch einer davon sei. Er meinte nein...hehe...Nach einer Weile fragte er mich, ob ich gehen möchte. Mit ihm! Ich bin gegangen - mit ihm.
Ich hab zwar geschrieben, dass ich nichts zensieren werde in meinem Blog, aber was in Boston passiert, bleibt in Boston ;-) Also, gebraucht eure Fantasie und denkt euch den Rest der Story.
Ich hätte zwar die ganze Nacht bei ihm verbringen können, hatte aber irgendwie angst, dass sich meine Freunde Sorgen machen könnten. Kevin, so hiess der Typ, rief ein Taxi für mich und ich hatte Glück und schliesslich die aller allerletzte Metro erwischt. Beim Flughafen angekommen, hab ich das Hotel angerufen, damit sie mir den Shuttlebus schicken, der auch sofort kam.
Im Hotel ging ich dann noch im Zimmer nebenan auf die Party, nachdem Christina bereits meinte, sie wollte mir gerade telefonieren, weil sie sich Sorgen machte. Ich ging nur für 30 Minuten auf die Party, da eh nur noch der harte Rest übrig war, sich die Leute bereits auf der Toilette übergeben haben und es ziehmlich lam war. Danach ging ich schlafen. Am nächsten Morgen, war ich die erste, die aufstand, ging früh Frühstücken (heisst ja FRÜH), ins Internet, um ein paar Neue Facebookfreunde anzufügen und dann wieder zurück ins Zimmer, wo ich mit Fragen durchlöchert wurde. Als ich meinte, ich hätte einen Typen kennengelernt, ging die Inquisition erst recht los. Gentlewoman as I am, hab ich natürlich nichts verraten. ;-)
To be continued...

Boston - die Erste

Hallo Freunde, Ein fantastisches und langes Wochenende liegt hinter mir. Da ich in Boston so viel erlebt habe, werde ich das Ganze in mehrere Teile zerlegen. Die Fotos kommen auch bald - nur etwas Geduld bitte!

Erster Teil: Die Anreise
Freitagmorgen musste ich mal wieder sehr früh Downtown sein, denn der CISA Bus fuhr um 8 Uhr los. Gespannt nahm ich im Bus neben Christina aus Deutschland platz. Bis zur Grenze lief alles glatt. Dort allerdings brauchten die Amis ein bisschen lange, um uns durchzuschleusen. Der Busfahrer meinte eine Stunde.
Schliesslich im Staat Vermont angekommen, fuhren wir zu Ben&Jerry's. Eines der besten Eiscreme Produzenten der Welt. Ja, Eiscreme! Dort bekamen wir die volle Tour mit Musterprobe. Chocolate Chip Cookie Dough Ice Cream gab's zum Schlemmen. Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm... Jeder von uns kaufte sich dann noch ne andre Sorte im Souvenirladen. Ich ging für Cinneman Buns Original Ice Cream. So viel Cinneman Geschmack - ich fühlte mich wie im siebten Himmel.
Weiter gings in den Staat NewHampshire, wo wir Mittagspause in West Lebanon machten. Da wir aber so viel Zeit bei Ben&Jerry's verbracht haben, war's eigentlich mehr ne Nachmittagspause.
Nun erreichten wir endlich Massachussets und schliesslich konnten wir von der Autobahn die Bostoner Skyline sehen. Es dämmerte schon langsam und ausserdem regnete es in Boston. Wir fuhren Downtown vorbei direkt zum Hotel am Flughafen. Embassy Suites. Dort verteilte Pepe unsere Zimmer. Etwa 15 Leute, ich eingeschlossen, blieben im Bus sitzen. Scheinbar hatte das Hotel ein Problem mit den Zimmern und wir mussten warten. Und warten. Und warten. Pepe meinte ja schon, dass wir im Bus schlafen müssen. Doch dann kam er noch. Der Mensch vom Hotel, der unsere Zimmer zu wies. Was für ein Glück. Unsere Gruppe war gleich die erste. Ein Mädelszimmer. Vor dem Car stellten wir uns auch gleich einander vor. Ich sollte mein Zimmer mit Christina, Lisa aus Wien, Susan aus NL und MJ aus Korea teilen. Wir gingen gleich als erstes hoch und bestaunten das Zimmer. Als Stefan kam und meinte, wir bekämen gratis Abendessen, obwohl eigentlich nur Frühstück inclusive war.
Also gingen wir in die Lobby zum Buffet. Wow, Abendessen konnte man das wohl nicht nennen. Mehr einen Abendsnack. Fingerfood eben. Aber es war ok und vor allem gratis. Das "Essen" sponserte das Hotel, weil Pepe ziehmlich sauer über die Zimmersituation wurde. Beim "Essen" redeten wir darüber, was wir als nächstes tun. Pepe organisierte ein Party auf einem der Hotelzimmer. Doch ehrlich gesagt, hatte ich nicht Bock darauf den ganzen Abend in nem klimaanlagisierten Zimmer zu hocken, weshalb ich einge fragte, ob sie mit mir auf ne erste Stadttour kommen. Ich hab an der Reception erstmal nach nem 5. Schlüssel gefragt, da wir nur vier hatten und dann nach dem besten Weg Downtown. Killian, Lisa und Christina kamen mit mir. Im Shuttlebus trafen wir aber auch noch auf weitere CISA Leute, die es vorzogen, einen kurzen Ausflug in die Stadt zu machen...
Fortsetzung folgt!
So long
Olivia